Autonomous Enterprise
Wir machen SAP-Geschäftsprozesse agentenfähig – von der Prozessklarheit und Datenbasis bis zum sicheren produktiven Betrieb.
SAP hat mit dem Autonomous Enterprise ein Zielbild gesetzt, das Unternehmen nicht einfach einschalten können. Der Wert entsteht nicht im Agenten selbst, sondern in der Vorbereitung, Einbettung, Absicherung und Skalierung im realen Geschäftsprozess.
Von der Prozessausnahme zur kontrollierten autonomen Entscheidung.
Was SAP-Prozessen heute meist fehlt, um agentenfähig zu sein
Nicht jeder schlechte Prozess sollte autonomisiert werden. Manche Prozesse müssen zuerst standardisiert oder abgeschafft werden – sonst automatisiert man nicht den Wertstrom, sondern die bestehende Ineffizienz. Häufig fehlt sogar eine einheitliche Definition von „Kunde“, „Lieferant“, „Auftrag“, „Ausnahme“ oder „freigegeben“.
Standardisierte Prozesse
Belastbare Stammdaten
Eindeutige Rollen und Entscheidungsrechte
Geeignete APIs und Events
Ausreichende Clean-Core-Fähigkeit
Kontrollierte Erweiterungen statt gewachsener Modifikationen
Ein Governance-Modell für Agenten

01
Zielbild vs. Realität
SAP setzt ein ambitioniertes Zielbild. In SAP-Anwenderunternehmen treffen wir auf eine andere Ausgangslage – genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.
Fundament
SAP-Zielbild: SAP Business AI Platform, Business Data Cloud und Knowledge Graph als Fundament.
Realität bei Kunden: Teile der Bausteine sind verfügbar, andere in Early-Adopter-Programmen oder gestaffeltem Rollout.
Anwendungsschicht
SAP-Zielbild: Joule, Joule Studio und die Autonomous Suite als Anwendungsschicht.
Realität bei Kunden: Prozesse, Stammdaten, APIs und Berechtigungen sind selten agentenfähig.
Assistants und Agents
SAP-Zielbild: mehr als 50 domänenspezifische Joule Assistants und über 200 spezialisierte Agents.
Realität bei Kunden: Clean-Core-Fähigkeit und kontrollierte Erweiterbarkeit fehlen häufig.
Management-Agenda
SAP-Zielbild: hohe Sichtbarkeit im Management, erkennbare Budgetbereitschaft.
Realität bei Kunden: kein Governance-Modell für Agenten, die Daten verändern oder Aktionen ausführen.
Unsere Kernaussage
Das Autonomous Enterprise ist kein fertiges Produkt, das sich aktivieren lässt, sondern ein strategisches Dach über mehreren SAP-Technologien und Transformationsdisziplinen.
Der Wert entsteht deshalb nicht beim Agenten selbst, sondern bei seiner Vorbereitung, Einbettung, Absicherung und Skalierung im realen Geschäftsprozess.
02
Reifegradmodell der Autonomie
Autonom heißt nicht ohne Menschen. Statt einer Alles-oder-nichts-Diskussion bewerten wir jeden Prozess auf einer Skala und legen den wirtschaftlich sinnvollen Autonomiegrad fest.

Stufe 1 · Assistiert
KI beantwortet Fragen, erstellt Vorschläge oder fasst Informationen zusammen.
Entscheidung und Ausführung bleiben vollständig beim Menschen.
Stufe 2 · Agentenunterstützt
Ein Agent führt klar abgegrenzte Aufgaben aus.
Meist mit menschlicher Freigabe.
Stufe 3 · Orchestriert
Mehrere Agents und Systeme koordinieren einen End-to-End-Prozess.
Über System- und Abteilungsgrenzen hinweg.
Stufe 4 · Begrenzt autonom bis Closed Loop
Der Prozess läuft innerhalb definierter Regeln weitgehend selbstständig.
Überwachen, entscheiden, ausführen und kontrollieren erfolgen im geschlossenen Regelkreis.
Wo SAP-Kunden heute stehen
Die meisten SAP-Kunden stehen heute nicht am oberen Ende dieser Skala.
Entscheidend ist nicht der maximale, sondern der wirtschaftlich sinnvolle Autonomiegrad – Prozess für Prozess.
03
Sechs Beratungsfelder
Wir verbinden Strategie, Prozesse, SAP-Architektur, Daten, Agenten und Governance – damit Agenten im Prozess zuverlässig und auditierbar funktionieren.
A · Autonomous Enterprise Strategy
Zielbild und Reifegradbewertung, priorisierte Prozesslandkarte und Use-Case-Portfolio.
Zielarchitektur, Roadmap über 12 bis 24 Monate, Business Case und Make-or-buy-Entscheidungen.
B · Prozessdesign und Process-to-Agent
Prozesse aufnehmen und messen, Varianten, Medienbrüche und Ausnahmen erkennen, automatisierbare Entscheidungen identifizieren.
Zielprozess, Entscheidungsspielräume, Kontrollpunkte und Nutzenmessung festlegen.
C · Clean Core und agentenfähige SAP-Architektur
Custom-Code- und Modifikationsanalyse, API- und Event-Readiness.
BTP-Extensibility, ABAP Cloud und Side-by-Side-Extensions, Integrationsarchitektur, Rollen- und Berechtigungskonzept.
D · Datenqualität, Business Context und Knowledge Layer
Data-Readiness-Assessment und Stammdatenharmonisierung, Data Ownership und Data Governance.
Data Products, Business-Semantik und Begriffsmodelle, Integration von SAP- und Non-SAP-Daten.
E · Agent Design und Joule Studio
Auswahl und Design von Agenten, Definition von Tools und Aktionen, Prompt- und Kontextdesign.
Human-in-the-loop, Testfälle, Golden Datasets, Deployment und Lifecycle.
F · AI Governance, Security und Controls
Agentenregister und Risikoklassifizierung, Rollenmodell, RACI und Freigabegrenzen.
Segregation of Duties, Vier-Augen-Prinzip, Auditierbarkeit sowie Logging, Monitoring, Incident- und Fallback-Prozesse.
Was uns unterscheidet
Nicht einen Agenten zu bauen, sondern einen Agenten, der im Prozess zuverlässig und auditierbar funktioniert.
Dafür führen wir Prozesse, SAP-Architektur, Daten, Governance und Wertbeitrag zusammen – statt Agenten isoliert zu konfigurieren.
04
Leistungskette: Assess bis Operate
Vom Zielbild zum sicheren produktiven Betrieb: eine durchgängige Leistungskette statt einzelner Agenten-Piloten.

Erst die Grundlage, dann der Agent
Assess, Prioritize, Standardize, Enable: Wir bewerten Reifegrad und Ausgangslage, priorisieren Prozesse und Use Cases, standardisieren, wo nötig, und schaffen die architektonischen und datenseitigen Voraussetzungen.
Build, Govern, Operate: Erst dann entstehen Agenten – abgesichert durch Governance und Controls und überführt in den sicheren produktiven Betrieb.
Von der Prozessausnahme zur kontrollierten autonomen Entscheidung
Für CIO, COO, CFO, CDO, SAP-Programmleitung und Business Process Owner.
Wir machen SAP-Geschäftsprozesse agentenfähig – von der Prozessklarheit und Datenbasis bis zum sicheren produktiven Betrieb.